KirchenKino fällt aus

Liebe Besucher,

das KirchenKino und das KinderKirchenKino am 5. Februar 2022 können leider nicht stattfinden!

Das KinoTeam

Predigtreihe „Was aus dem Herzen kommt“

Herzlich laden wir ein zu einer Predigtreihe im Januar und Februar in der Paul-Gerhardt-Kirche. Vier Pfarrerinnen machen sich Gedanken zum Thema „Was aus dem Herzen kommt“. Die Termine:

23. 1.22 mit Pfarrerin Anke Trömper

30. 1.22 mit Pfarrerin Jutta Klöpfel

6. 2.22 mit Pfarrerin Uta Feußner

13. 2.22 mit Pfarrerin Dr. Ruth Gütter (mit Abendmahl)

Beginn ist jeweils um 9.30 Uhr.

Literaturandacht digital

Am Do, 27. Januar findet die Literaturandacht von 17 bis 18 Uhr digital statt. Vorgestellt wird der Roman „Die Vergessenen“ von Ellen Sandberg. Zum Inhalt:

1944. Kathrin tritt eine Stelle als Krankenschwester an und meint, ihren Platz im Leben gefunden zu haben. Als die junge Frau kurz darauf dem charismatischen Arzt Karl begegnet, fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Zu spät merkt sie, dass seine Arbeit das Leben vieler Menschen bedroht, auch ihr eigenes.

2013. In München  lebt ein Mann für besondere Aufträge. Als er Akten aufspüren soll, die sich im Besitz einer alten Dame befinden, hält er das für reine Routine. Er ahnt nicht, dass er im Begriff ist, ein Verbrechen aufzudecken, das Generationen überdauert hat.    
   
Wer an der Literaturandacht teilnehmen möchte, schicke bitte eine Mail an buchcafe-pg@web.de .
Der entsprechende Link wird am Tag der Veranstaltung zugesandt.

Nachruf KMD Ludwig Prautzsch (1926 – 2021)

Einer der die Musik Johann Sebastian Bachs liebte und interpretierte: Dies war Ludwig Prautzsch. Wir trauern um diesen beeindruckenden Mann, der im Dezember 2021 im Alter von 95 Jahren von uns gegangen ist. Über zwei Jahrzehnte war er Kirchenmusiker in unserer Gemeinde, die er in einem besonderen Sinn erfüllte: als Herzensangelegenheit. In zahlreichen Gottesdiensten, Oratorien und Abendmusiken hat er jedem Musiker aber auch jedem Komponisten seine tiefe Aufmerksamkeit geschenkt und nach der Verkündung in jedem / durch jedes Werk gesucht. Mit seinem Wesen, mit seiner Liebe für die Musik und vor allem mit seiner Begeisterung für die Werke Bachs vermochte er immer wieder andere Menschen anzusprechen und für die Kirchenmusik zu begeistern.

Nach seinem Kirchenmusikstudium in Berlin wurde er 1952 zunächst Kantor und Organist in Soest. Anschließend übernahm er als Kantor und Musikdozent das Hessische Diakoniezentrum Hephata. 1968 wechselte Prautzsch als A-Kantor nach Kassel-Kirchditmold. Hier zog er, wohnhaft im alten Pfarrhaus in der Brunnenstraße, mit seiner Frau Ingeborg seine fünf Kinder groß.

In zahlreichen Schriften widmete sich Ludwig Prautzsch u.a. der verborgenen Symbolsprache Johann Sebastian Bachs. 2008 wurde ihm die Heinrich-Schütz-Medaille verliehen, als Auszeichnung für seine besonderen Verdienste um die Kirchenmusik.

Wir vermissen unseren Kirchenmusiker Ludwig Prautzsch und wissen ihn doch in Gottes großer Liebe geborgen. Wir werden uns bemühen, seinen Geist, sein Wirken und seine Liebe für die Kirchenmusik in unserer Gemeinde am Leben zu halten.

Sebastian Fröhlich