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Die Nacht der verlöschenden Lichter am Gründonnerstag um 19 Uhr in der Paul-Gerhardt-Kirche

Die erste Nacht der verlöschenden Lichter haben wir in der Paul-Gerhardt-Kirche 2014 gefeiert. Angeregt wurden wir durch Pfarrerin Margret Zahn, die in der „Arbeitsstelle Gottesdienst“ Texte für diesen besonderen Gottesdienst zur Verfügung gestellt hatte.

Die  „Nacht der verlöschenden Lichter“ nimmt Bezug auf einen Brauch, den Dietrich Bonhoeffer in St. Petrus in Rom kennengelernt und über die er in einem Brief aus der Haft an Eberhard Bethge vom 23. Februar 1944 berichtet hat: 12 Kerzen auf dem Altar, die die Jüngerschar symbolisieren, werden nach und nach ausgelöscht, bis nur noch eine Kerze, die Christuskerze, leuchtet. Damit wird sichtbar und hörbar, wie Jesus von allen verraten, verleugnet oder verlassen wurde und wird. Die Stimmen der Freunde und Freundinnen Jesu erklingen und gestehen sich und den anderen ein, was sie dazu gebracht hat, Jesus im Stich zu lassen. Der besondere Reiz dieses Gottesdienstes liegt darin, dass er von einem großen Team von Frauen und Männern unterschiedlichen Alters vorbereitet und gestaltet wird. Jeder und jede aus dem Team schlüpft in die Rolle einer Freundin oder eines Freundes Jesu. Eigene Gedanken, Gefühle und Überlegungen können in die jeweilige Rolle mit hineingenommen werden. Auf diese Weise wird auch die Gottesdienstgemeinde in das Geschehen „hineingeholt“, kann sich mit dem einen oder der anderen identifizieren und ein Gespür dafür entwickeln, was in dieser Nacht geschehen ist. Die Vorbereitung und Gestaltung dieser Nacht der verlöschenden Lichter in einem bunt zusammen gesetzten Team macht sehr viel Freude und ist für alle eine große Bereicherung!

Pfarrerin Anke Trömper